Kinderkonzertarchiv


"Ein Sommernachtstraum" von Felix Mendelssohn Bartholdy


Der 17-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy hat zu Shakespeares Schauspiel "Ein Sommernachtstraum" eine Konzert-Ouvertüre komponiert, die im Mittelpunkt dieses Kinderkonzertes steht.

Bei Shakespeare geht es in den Liebesdingen der Erwachsenen reichlich verworren zu und die Situation wird noch um einiges komplizierter, als sich die Zauberwelt der Elfen einmischt. Puck, Diener des Elfenkönigs Oberon, träufelt Zaubersaft auf die Augenlider der Schlafenden und macht sie damit rettungslos verliebt in den Ersten, den sie nach dem Aufwachen sehen. Die Verwirrung wird perfekt, als eine Handwerkerschar, die eigentlich ein Theaterstück proben will, zum Spielball für Pucks Neckereien wird. Er versieht Zettel mit einem Eselskopf und ausgerechnet diesen armen Kerl erblickt die Elfenkönigin Titania, als sie aus dem Schlaf erwacht. Spätestens jetzt wird es Zeit, wieder Ordnung in die Sache zu bringen und nach einem langen Schlaf die richtigen Paare wieder zusammen zu bringen.

Mit Hilfe von Kindern aus dem Publikum, die in die Rollen des Schauspiels schlüpfen, sollen die verwirrenden Beziehungen nachgestellt werden. Dabei helfen Ausschnitte aus der Bühnenmusik zum "Sommernachtstraum", z.B. das Notturno, der Elfenmarsch und die Rüpelmusik, in der man die klagenden Eselsschreie des verzauberten Zettel hört.

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