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7. Sinfoniekonzert

Aus der neueren Welt

Die Saat, die Dvorák mit der Sinfonie „Aus der neuen Welt“ gesät hatte, ging auf: das musikalische Amerika versicherte sich seiner eigenen Sprache. Im 20. Jahrhundert gelang es Komponisten aus den USA meisterhaft, Anspruch und Unterhaltung zu verbinden. John Adams kombiniert die faszinierende Energie der Minimal Music mit dem Sound eines spätromantischen Orchesters, was ihn zum meistgespielten lebenden Komponisten Amerikas macht.

Das berühmte „Adagio for Strings“ von Samuel Barber zeigt seine Begabung, den Hörer mit tiefen Emotionen zu berühren. Auch sein Cellokonzert stellt diese Seite neben aller spielerischen Rasanz aus. Der auftraggebende Dirigent Serge Koussevitzky meinte, es sei für das 20. Jahrhundert ebenso bedeutend wie das Violinkonzert von Brahms für das 19. Jahrhundert. Den extrem virtuosen Solopart übernimmt Alban Gerhardt. Der deutsche Cellist wurde mehrfach mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet und begeistert sein Publikum immer wieder durch überragende Bühnenpräsenz, musikalische Spontaneität und Natürlichkeit.

„Das Zeitalter der Angst“, so lautet die Übersetzung des Gedichts „The Age of Anxiety“ des großen Lyrikers W.H. Auden. Sofort nach der Lektüre begann Leonard Bernstein mit der Komposition seiner gleichnamigen 2. Sinfonie, eigentlich ein verkapptes Klavierkonzert. In Audens Gedicht treffen sich vier Personen in einer New Yorker Bar: der ausbrechende Krieg ist das Thema, doch auch der Versuch, die Angst zu überwinden und das Leben hymnisch zu bejahen.

Dienstag, 15. März 2016,
20:00 Uhr

Recklinghausen
Ruhrfestspielhaus

Programm

John Adams

Two Fanfares for Orchestra

Samuel Barber

Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 22

Leonard Bernstein

Sinfonie Nr. 2 für Klavier und Orchester „The Age of Anxiety“

John Adams

Short Ride in a Fast Machine

Fanfare

Mitwirkende

alban gerhardt_Violoncello

christian g. nagel_Klavier

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