Aktuelle Veranstaltungen

2. Sinfoniekonzert

Reformation

Musik war für Martin Luther „ein herrlich und göttlich Geschenck und Gabe“. Zum Lutherjahr 2017 erinnert die Neue Philharmonie Westfalen an die überragende Bedeutung des Reformators - auch für die Kunst. Luther war selbst ein begeisterter Sänger, Komponist und Lautenspieler, und seine Melodien sind längst zum Allgemeingut geworden. Mendelssohn setzte den Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ als krönenden Abschluss seiner „Reformationssinfonie“, die er ebenfalls für ein Kirchenjubiläum schrieb. Auch Mendelssohns intensive Beschäftigung mit Johann Sebastian Bach bildet sich in dieser Sinfonie ab - und Bach wiederum ist ohne die Prägung durch Luthers Thesen und Luthers Choräle kaum denkbar. Bachs tiefgründige, lebenssatte Solokantate „Ich habe genug“ wird von Thomas Laske interpretiert, der das Weihnachtsoratorium mit dem Windsbacher Knabenchor einspielte und mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Mariss Jansons, Ton Koopman und Helmuth Rilling arbeitete. Musikfreunden der Region ist Thomas Laske durch sein Wirken in Düsseldorf und Wuppertal bestens bekannt. Der Dirigent Patrik Ringborg ist nach GMD-Positionen in Freiburg und Kassel sowie Gastauftritten von Berlin bis München nun wieder vermehrt in seiner Heimat Schweden tätig, wo er bei allen großen Orchestern am Pult steht. Er eröffnet das Konzert mit Hindemiths Sinfonie „Mathis der Maler“: eine tönende Annäherung an den Isenheimer Altar, den der Maler Matthias Grünewald kurz vor Luthers Thesenanschlag vollendete.

Dienstag, 17. Oktober 2017,
19:30 Uhr

Recklinghausen
Ruhrfestspielhaus

Programm

Paul Hindemith

Sinfonie „Mathis der Maler“

Johann Sebastian Bach

Kantate Nr. 82 „Ich habe genug“

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sinfonie Nr. 5 d-moll op. 107 „Reformationssinfonie“

Mitwirkende

thomas laske_Bass

Leitung

Patrik Ringborg

Zurück