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3. Sinfoniekonzert

Lux Aeterna

Lux Aeterna

In der stillen Jahreszeit vermitteln traditionell auch die Konzertprogramme ein Nachsinnen über die Endlichkeit. Requiem-Vertonungen stehen hier ganz obenan, doch jenseits von Brahms, Mozart oder Verdi gibt es zu Unrecht vernachlässigte Werke zu entdecken. Die Neue Philharmonie Westfalen widmet sich im diesjährigen Konzert mit den Chören der Trägerkommunen dem Requiem von Antoní­n Dvorák. Anders als seine Sinfonien und Kammermusikstücke sind die zahlreichen Chorwerke und Opern Dvoráks außerhalb seiner tschechischen Heimat immer noch wenig bekannt. An melodischer Schönheit und Tiefe der Gedanken kann es Dvoráks Requiem mühelos mit den großen Beiträgen zu diesem Genre aufnehmen. Es entstand nicht für einen kirchlichen Anlass, sondern für eine Konzertaufführung: Dvorák erhielt wiederholt Aufträge aus England, wo er sehr beliebt war. 1891 wurde sein Requiem beim Birmingham Music Festival uraufgeführt. Es durchschreitet die ganze Skala der Totenmesse: von Furcht und Schrecken am "Tag des Zorns" über die Bitte um Erlösung bis zur tröstlichen Glaubensgewissheit des "Lux aeterna", des Ewigen Lichtes. Streng und fast archaisch wirkt Dvoráks Vertonung, die eine grelle Plakativität bewusst vermeidet.

Montag, 13. November 2017,
19:30 Uhr

Gelsenkirchen
Musiktheater im Revier, Großes Haus

Programm

Antoní­n Dvorák

Requiem op. 89

Mitwirkende

opernchor des musiktheater im revier

chor der konzertgesellschaft schwerte

städtischer musikverein gelsenkirchen

städtischer chor recklinghausen

oratorienchor der stadt kamen

Leitung

GMD rasmus baumann

 

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