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Aufführungen im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen finden Sie unter www.musiktheater-im-revier.de

7. Sinfoniekonzert

Deutsche Frühromantik

Ein neuer Ton zieht im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts in die Konzertsäle ein: Theatralischer, aufwühlender, aber auch poetischer als je zuvor, markiert er den Beginn der Romantik. Die Natur ist die stärkste Inspirationskraft - wie in Mendelssohns Ouvertüre über die sagenumwobenen, sturmumtosten schottischen Hebriden-Inseln. Zehn Jahre vor der Geisterwelt des „Freischütz“ schreibt Carl Maria von Weber zwei Klarinettenkonzerte als Auftragswerke für den Virtuosen Heinrich Joseph Baermann. Weber zieht alle Register für Baermanns Interpretationskunst. Und im Mittelsatz des ersten Klarinettenkonzerts erfindet er nebenbei „den“ Signaturklang der deutschen Romantik: Drei Hörner singen einen gemütvollen Choral zwischen Sehnsucht und Idylle. Webers ebenso kantables wie brillantes Konzert ist bei Daniel Ottensamer in den besten Händen: Die Presse attestiert ihm „vollendete Technik“ und einen „lupenreinen Ton voll sinnlicher Weichheit“. Der Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker hat 2015 seine Debüt-CD bei Sony vorgelegt und ist zudem ein gefragter Kammermusiker. Der Australier Nicholas Milton, GMD am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und Chef des Canberra Symphony Orchestra, dirigiert außerdem ein Schlüsselwerk der frühen Romantik: Schuberts „Große“ C-Dur-Sinfonie, die erst nach seinem Tod durch Schumann entdeckt und von Mendelssohn uraufgeführt wurde. Schuberts letzte Sinfonie öffnete das Tor weit für die Spätromantiker Bruckner und Mahler.

Montag, 12. März 2018,
19:30 Uhr

Gelsenkirchen
Musiktheater im Revier, Großes Haus

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy

Die Hebriden

Carl Maria von Weber

Konzert für Klarinette und Orchester f-moll op. 73

Franz Schubert

Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944

Mitwirkende

daniel ottensamer_Klarinette

Leitung

Nicholas Milton

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