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Aufführungen im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen finden Sie unter www.musiktheater-im-revier.de

9. Sinfoniekonzert

Helden

Heldenlieder werden nicht nur am Lagerfeuer gesungen. Was ein „Held“ ist, definiert jede Zeit für sich neu. Mit den politischen und gesellschaftlichen Perspektiven wechselt oft auch der Blick auf „Gut“ und „Böse“. Nicht Muskelkraft, sondern Wagemut zeichnet den eidgenössischen Volkshelden aus: Wilhelm Tell trifft den Apfel auf dem Kopf seines Sohnes ebenso sicher wie das Herz des Tyrannen Gessler - und führt die Eidgenossen damit in die Freiheit. Was Gioacchino Rossini zu einer triumphal galoppierenden Ouvertüre anregte.

Danach interpretiert der international renommierte Pianist Martin Stadtfeld das Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur von Ludwig van Beethoven, das sich noch an den frühen Vorbildern der Wiener Klassik orientiert, andererseits schon die spätere Handschrift des „Freigeistes“ Beethoven erkennen lässt. Martin Stadtfeld konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St Martin in the Fields, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphonikern, der Tschechischen Philharmonie Prag oder dem Mozarteum Orchester Salzburg und war bereits mehrmals als Gastsolist bei der Neuen Philharmonie Westfalen präsent.

Für Richard Strauss war es vo?llig normal, Kunst und Leben aufeinander zu beziehen: „Ich sehe nicht ein, warum ich keine Sinfonie auf mich selbst machen sollte. Ich finde mich ebenso interessant wie Napoleon und Alexander.“ Resultat dieses robusten Selbstbewusstseins war „Ein Heldenleben“: ein kraftstrotzendes Porträt voll Übermut und Energie, in dem aber auch garstige Widersacher und kapriziöse Gefährtinnen mitspielen dürfen.

 

Mittwoch, 27. Juni 2018,
19:30 Uhr

Kamen
Konzertaula

Programm

Gioacchino Rossini

Ouvertüre zu „Guillaume Tell“

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15

Richard Strauss

Ein Heldenleben

Mitwirkende

martin stadtfeld_Klavier

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