"Der Joscha mit der Zauberfidel" von Wilfried Hiller

Das 1985 von Wilfried Hiller komponierte Stück erzählt die Geschichte des Köhlerjungen Joscha, der zu klein und schwach ist, um den Beruf seines Vaters weiterzuführen. Er bekommt von seinem Vogelfreund eine Zaubergeige geschenkt, mit deren Hilfe er Wunderdinge vollbringen kann. Mit Hilfe dieser Geige macht er eine Ameise zu seinem Reittier, hilft armen Leuten in ihrer Not und lässt einen König in einer Ritze des Fußbodens verschwinden. Als er schließlich beim Mond angelangt ist, erklingt die Wundermusik des Anfangs: eine Glasharfe.

Gestimmte, mit Wasser gefüllte Weingläser, die mit dem Finger angestrichen werden, geben den Kindern die Gelegenheit, mit dem Orchester zusammen zu spielen. Mehrere Schülergruppen bereiten im Rahmen von "Musikwerkstatt im Klassenzimmer" in speziellen Unterrichtseinheiten das Spiel auf einer Glasharfe vor und führen das Stück zusammen mit den Orchestermusikern auf. Das Stück wurde im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen einmalig im Januar 2004 aufgeführt.