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1996

Orchestergründung: Fusion des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen und des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen zur Neuen Philharmonie Westfalen. Erster Generalmusikdirektor ist der österreichische Dirigent Dr. Johannes Wildner.

1998

Rekordverdächtig: Im September des Jahres musiziert die Neue Philharmonie Westfalen im Wetterschacht Romberg der Zeche Haus Aden in Werne-Langern in 980 Meter Tiefe die „Haffner-Serenade“ von Mozart. Hierfür erhält das Orchester einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde für das "tiefste Konzert der Welt".

2000

Trip to Asia: Die Neue Philharmonie Westfalen feiert ihr außereuropäisches Debüt und folgt einer Einladung zum „Beijing- Festival“ in Chinas Hauptstadt. Unter der Leitung des Komponisten wird das Werk „Seven Gates of Jerusalem“ von Krzysztof Penderecki aufgeführt.

2001

Das größte Opernhaus Europas: Bei der Aufführung von Giuseppe Verdis Oper „Aida“ unter GMD Johannes Wildner in der ausverkauften „Arena AufSchalke“ in Gelsenkirchen musiziert das noch junge Orchester vor rund 53.000 Zuschauern. Zwei Jahre später begleitet die NPW an gleicher Stelle Georges Bizets „Carmen“.

2000-2002

Beethoven-Zyklus: In den Spielzeiten 2000/2001 sowie 2001/2002 bringt die Neue Philharmonie Westfalen alle sinfonischen Werke des Bonners zur Aufführung. Ein wahrer Marathon beendet den Zyklus im Juni 2002: Vor 2.500 Zuhörern interpretiert das Landesorchester mit Christoph Berner als Solist alle fünf Klavierkonzerte Beethovens auf dem Marktplatz in Unna.

2004

Nullvier: Zum 100. Geburtstag des FC Schalke 04 ist die Neue Philharmonie Westfalen Teil einer Uraufführung: Am Musiktheater im Revier feiert das Musical „nullvier – Keiner kommt an Gott vorbei“ (Musik: Enjott Schneider/Libretto: Michael Klaus) Premiere. Die musikalische Leitung hat Kai Tietje, an den Pulten sitzen die Musiker der Neuen Philharmonie Westfalen.

2005

Neuer Konzertflügel: Im Jahr 2005 weiht die NPW am Tag der Deutschen Einheit mit einem Festkonzert den durch den Verein der Freunde und Förderer angeschafften Steinway-Konzertflügel ein. Die brasilianische Starpianistin Cristina Ortiz „tauft“ den Flügel mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll.

2007

Stabwechsel: Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wird der Mecklenburger Heiko Mathias Förster neuer Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen.

Orchesterpatenschaft: Im Rahmen des Tages der offenen Tür der NPW wird die schon jahrelang bestehende Partnerschaft mit dem Jugendsinfonieorchester Recklinghausen (JSO) zur offiziellen Patenschaft. Während eines Festaktes wird das Landesorchester zum „tutti-pro Orchesterpaten“ des JSO sowie der Mini-Sinfos Recklinghausen/Herten ernannt. Mit einem gemeinsamen kleinen Konzert, bei welchem JSO- und NPW-Musiker gemeinsam an den Pulten sitzen, wird die Patenschaft offiziell eingeläutet.

2008

Sinfonie in Bildern: Die 13. Spielzeit der Neuen Philharmonie Westfalen und die zweite unter GMD Heiko Mathias Förster beginnt mit der multimedial umgesetzten „Alpensinfonie“ von Richard Strauss.

Bildschirm: Im Dezember 2008 und auch ein Jahr darauf gestaltet die Neue Philharmonie Westfalen das Adventskonzert des NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, das live aus der Soester Wiesenkirche im WDR-Fernsehen übertragen wird.

2009

Filmmusik: Für den RUHR.2010-Imagefilm des Besucherzentrums auf Zeche Zollverein in Essen, "Ruhr 360 Grad", spielt die Neue Philharmonie Westfalen die Musik ein. Am 4. Dezember 2009 feiert "Ruhr 360 Grad" Premiere und wird das gesamte Jahr 2010 über auf Zollverein zu sehen und zu hören sein.

2010

Botschafter für Kultur: Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt, und die Neue Philharmonie Westfalen ist Teil davon: Ob im Rahmen der Gelsenkirchener Eröffnungsfeier, der Local Heroes-Wochen, von "das henze-projekt", "!SING Sinfonie der Tausend" oder der Internetoper des Musiktheaters im Revier - die NPW ist im Programm von RUHR.2010 vielschichtig vertreten und wird zum kulturellen Botschafter der Region über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus.

2011

Freude, schöner Götterfunken: Mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 ist die Neue Philharmonie Westfalen erstmalig mit gleich zwei ausverkauften Konzerten im offiziellen Festivalprogramm der Ruhrfestspiele vertreten.

2013

Partner der Stars: Die Neue Philharmonie Westfalen hat sich zunehmend als Tourneepartner für Solisten von Weltruhm etabliert: Konzerten mit Lucia Aliberti, Elīna Garanča, Lang Lang, Herbie Hancock, Edita Gruberova oder Vittorio Grigolo folgte im Jahr 2012 eine Tournee mit Anna Netrebko, Ramón Vargas und Erwin Schrott nach Münster, Mannheim und Wiesbaden. Im Herbst 2013 konzertierte das Landesorchester mit der rumänischen Star-Sopranistin Angela Gheorghiu in der Alten Oper Frankfurt am Main sowie der Laeiszhalle Hamburg.

2014

Stabwechsel - die zweite: Im Sommer 2014 wird der gebürtige Gelsenkirchener Rasmus Baumann, bisher Chefdirigent des Musiktheaters im Revier, neuer Generalmusikdirektor des Orchesters.