NPW Backstage - der aktuelle Clip im Februar - 6. Sinfoniekonzert

6. Sinfoniekonzert Beethoven in Dur

Dieses Werk hat Maßstäbe gesetzt: Beethovens Violinkonzert ist in seinen riesenhaften Dimensionen, dem sinfonischen Zuschnitt und der Absage an glitzernde Virtuosität ein Fixstern für kommende Generationen gewesen. Aber Beethovens Zeitgenossen hatten noch manche harte Nuss daran zu knacken: Sie lobten "schöne Stellen und Originalität", aber waren ratlos angesichts "unzusammenhängender und überhäufter Ideen und einem fortwährenden Tumult einiger Instrumente". Erst lange nach Beethovens Tod erkannte man die Größe dieses einzigartigen Konzerts. Mit seiner Stradivari "Dancla" aus dem Jahr 1703 wird Linus Roth Beethovens Violinkonzert zum Klingen bringen. Seit der Auszeichnung mit dem ECHO Klassik als "Bester Nachwuchskünstler 2006" gehört er zu den interessantesten Geigern seiner Generation und konzertiert mit namhaften Orchestern aus ganz Europa. Hendrik Vestmann, geboren in Estland, ist nach einer Verpflichtung als Chefdirigent der Oper Bonn seit 2016_2017 GMD des Oldenburgischen Staatstheaters. Regelmäßig dirigiert er auch an der Komischen Oper Berlin. Hendrik Vestmann ergänzt das "All-Beethoven"-Programm mit der siebten Sinfonie: nach Richard Wagners berühmtem Wort eine "Apotheose des Tanzes" und vielleicht - trotz des trauermarschähnlichen Allegrettos - die unbeschwerteste, graziöseste aller Beethoven-Sinfonien.

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