2. Sinfoniekonzert

2. Sinfoniekonzert
2.

Sonntag, 06. Oktober 2013, 19:30 Uhr

Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus

Montag, 07. Oktober 2013, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Dienstag, 08. Oktober 2013, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Mittwoch, 09. Oktober 2013, 19:30 Uhr

Kamen, Konzertaula


Programm

Richard Wagner
Ouvertüre zu „Die Feen“ WWV 32

Béla Bartók
Konzert für Viola und Orchester

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

Mitwirkende

Felix Schwartz, Viola

Leitung

Heiko Mathias Förster

„Ich glaube, dass Richard Wagner die größte Erscheinung war, die das Musiktheater jemals hervorgebracht hat.“ Dies bekannte Marcel Prawy, einer der größten Opernkenner der letzten hundert Jahre. 2013 feiert die Musikwelt den 200. Geburtstag Wagners. Wir verbeugen uns vor ihm mit der Aufführung der Ouvertüre zu seiner frühen Oper „Die Feen“, die nur wenige wirklich gut kennen. Es ist Musik, die von Carl Maria von Weber und Heinrich Marschner, aber auch von Mendelssohn und Berlioz beeinflusst ist. Und zugleich weist sie doch unverkennbar auf den späteren Wagner voraus - auf den „Holländer“, auf den „Lohengrin“ und vieles mehr. Beziehungsreich gekoppelt ist Wagners Frühwerk mit der reifen Sechsten Sinfonie von Anton Bruckner, der bekanntlich ein abgöttischer Bewunderer des Bayreuther Meisters war. Das Adagio der „Sechsten“ ist vielleicht der schönste langsame Satz, den Bruckner je geschrieben hat. Am Ende zaubert er eine Stimmung herbei, nicht unähnlich der von Wagners Siegfried-Idyll: „Heiter und tief, wie ein Nachmittag im Oktober“, sagte Friedrich Nietzsche darüber. Unser Solist ist Felix Schwartz, Solo-Bratschist der Staatskapelle Berlin, Dozent an der Musikhochschule Rostock und gefeierter Solist in der Welt. Bei uns spielt er das späte Violakonzert von Béla Bartók - Abschied von der Welt des großen ungarischen Nationalkomponisten und einem der Urväter der Musik des 20. Jahrhunderts.

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