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2. Sinfoniekonzert


2. Sinfoniekonzert

Montag, 17. Oktober 2011, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Dienstag, 18. Oktober 2011, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 19:30 Uhr

Kamen, Konzertaula

Sonntag, 23. Oktober 2011, 19:30 Uhr

Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus


Programm

Claude Debussy
Prélude à l'après-midi d'un faune (Vorspiel zum Nachmittag eines Faun)

Reinhold Glière
Konzert für Horn und Orchester B-Dur op. 91

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 3 d-Moll WAB 103

Mitwirkende

Premysl Vojta, Horn

Leitung

Heiko Mathias Förster

Aus der Finalrunde des ARD-Musikwettbewerbs 2010 ging er als strahlender Sieger hervor: Der Hornist Premysl Vojta schnitt nicht nur als Bester im Fach Horn ab, sondern erhielt auch den erstmals vergebenen Sonderpreis der Neuen Philharmonie Westfalen. Dieser ist mit einem Engagement des Preisträgers dotiert: Premysl Vojta, mittlerweile Solo-Hornist im Berliner Konzerthaus-Orchester, gastiert nun mit Reinhold Glières Konzert für Horn und Orchester.
Der Russe Reinhold Glière, obschon ein Künstler des 20. Jahrhunderts, steht mit seiner Tonsprache in der Tradition der romantischen Komponisten seiner Heimat. In seinem Konzert setzt er das Horn als hochvirtuoses Instrument ein, das sowohl den warmen Ton der oftmals folkloristischen Themen und ihre weitgeschwungen Kantilenen als auch die effektvollen kunstfertigen Passagen zu meistern hat. Ein Standardwerk des Horn-Repertoires, beliebt bei Publikum und Hornisten gleichermaßen.
Im zweiten Teil des Konzertes steht die dritte Sinfonie von Anton Bruckner auf dem Programm, ein Schmerzenskind des Komponisten, war die Uraufführung doch ein einziges Fiasko. Das lag allerdings weniger an seiner Musik, als vielmehr an der Widmung der Sinfonie: Bruckner hatte sie Richard Wagner zugedacht, und das war 1877 in Wien taktisch nicht besonders klug. Trotz des Misserfolges und den daraus resultierenden Umarbeitungen des Werkes gilt die dritte, sogenannte "Wagner-Sinfonie", heute als diejenige, mit der der eigenwillige Romantiker zu seiner Musiksprache gefunden hat.

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