2. Sinfoniekonzert

2. Sinfoniekonzert
2.

Sonntag, 21. Oktober 2012, 19:30 Uhr

Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus

Montag, 22. Oktober 2012, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Dienstag, 23. Oktober 2012, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 19:30 Uhr

Kamen, Konzertaula


Programm

Erich J. Wolff
Konzert für Violine und Orchester Es-Dur

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 7 e-Moll

Mitwirkende

Sophia Jaffé, Violine

Leitung

Heiko Mathias Förster

Bereits im Juni 2010 gastierte sie mit Alban Bergs Violinkonzert bei der Neuen Philharmonie Westfalen. Nun kommt sie wieder - die in Berlin geborene deutsche Geigerin mit dem exotischen Namen Sophia Jaffé. Längst hat sie rund um die Welt konzertiert und zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen absolviert. In unserem Konzert sorgt sie „bogenführend“ für die Wiederentdeckung eines Vergessenen: Erich J. Wolff, 1874 in Wien geboren, 1913 in New York gestorben. Er war Schüler von Alexander Zemlinsky, Freund von Arnold Schönberg und machte sich später vor allem als klavierspielender Liedbegleiter einen Namen. Seine Musik ist ein Beispiel für die dionysische Lebenstrunkenheit des Jugendstils um 1900, dabei beeinflusst von Richard Strauss, Hugo Wolf und Gustav Mahler.

Beziehungsreich gekoppelt ist auch das Violinkonzert Wolffs mit Mahlers gigantischer Siebter Sinfonie. Sie ist ein typisch „verrücktes“ Mahlersches Werk, das wie fast alles bei diesem Komponisten stets in zwei Richtungen blickt - in nostalgischer Sehnsucht zurück auf ein langst verlorenes „romantisches“ Paradies und in panischen, angstvollen Visionen auf eine dustere, unsichere Zukunft unter dem Zeichen von Apokalypse und Weltenende.

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