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3.1 Sinfoniekonzert


3.1 Sinfoniekonzert

Samstag, 12. November 2011, 18:00 Uhr

Schwerte, Freischütz

Sonntag, 13. November 2011, 18:00 Uhr

Kamen, Konzertaula


Programm

Antonín Dvorák
Requiem op. 89 für Soli, Chor und Orchester

Mitwirkende

Engjellushe Duka, Sopran
Susanne Schaeffer, Alt
Roman Payer, Tenor
Zelotes Edmund Toliver, Bass
Oratorienchor der Stadt Kamen
Chor der Konzertgesellschaft Schwerte

Leitung

Franz-Leo Matzerath

Der Tod kommt bei Antonín Dvorák in Gestalt eines viertönigen Motives daher, das nicht nur pianissimo sein Requiem eröffnet, sondern auch in jedem Satz präsent ist und dabei eine erstaunliche Wandlungsfähigkeit offenbart: Der Tod gehört zum Leben, sein Schrecken kann jedoch gebannt werden durch die Kraft des Glaubens und der Gemeinschaft. Mit seiner Musik gelingt es Dvorák, diesen zuversichtlichen Gedanken auch in seinem Requiem nicht zu verlieren.
Auf dem Höhepunkt seines Schaffens entsprach der Tscheche mit der Komposition des Requiems dem Wunsch des Musikfestivals in Birmingham nach einem großen geistlichen Werk. 1891 wurde es uraufgeführt - in einem Theater. Dvorák hatte seine Totenmesse von vornherein für den Konzertsaal vorgesehen, als grundsätzliche und sehr persönliche Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens.
Von England aus trat das Werk seinen raschen Siegeszug durch ganz Europa an. Dabei macht es nicht mit theatralischen Effekten auf sich aufmerksam, sondern berührt durch leise und feine Töne. Innere Geschlossenheit bei gleichzeitig größter klanglicher Vielfalt lassen Dvoráks Requiem gleichberechtigt neben den großen Totenmessen des 19. Jahrhunderts stehen.

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