5. Sinfoniekonzert

5. Sinfoniekonzert
5.

Sonntag, 19. Januar 2014, 19:30 Uhr

Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus

Montag, 20. Januar 2014, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Dienstag, 21. Januar 2014, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19:30 Uhr

Kamen, Konzertaula


Programm

Tobias PM Schneid
„Astral Voyager“ Concerto for saxophone and orchestra (Uraufführung)

John Williams
Escapades

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Mitwirkende

Jan Schulte-Bunert, Saxophon

Leitung

Daniel Meyer

„Saxophon-Eskapaden“ stehen im Zentrum des 5. Sinfoniekonzerts. Zum wiederholten Male gastiert dabei der 1976 in Krefeld geborene Saxophonist Jan Schulte-Bunert bei der Neuen Philharmonie Westfalen - dieses Mal aber nicht mit seinem international gefeierten Saxophonquartett „clair-obscur“, sondern als alleiniger Solist. Zwei Saxophonkonzerte hat er im Gepäck: Zum einen die pfiffigen „Escapades“, die der derzeitige US-amerikanische „Filmmusik-Komponist Nr. 1“ John Williams auf der Basis seines Soundtracks zur Steven-Spielberg-Gaunerkomödie „Catch me if you can“ (mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks in den Hauptrollen) 2002 schrieb. Zum anderen spielt Jan Schulte-Bunert den Solopart in dem Saxophon-Konzert „Astral Voyager“ von Tobias Peter Maria Schneid. Der deutsche Gegenwartskomponist, der 1963 im oberfränkischen Rehau geboren wurde und heute in Neuburg an der Donau lebt, schrieb das Stück als Auftragswerk der Neuen Philharmonie Westfalen, die es in diesem Konzert als Uraufführung auch aus der Taufe hebt. Nach der Pause gibt es Beethovens Vierte Sinfonie, die Robert Schumann im Vergleich zu ihren Schwesterwerken, der „Eroica“ und der „Fünften“, als „eine griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordland-Riesen“ beschrieb. Leonard Bernstein sah in ihr dagegen „the biggest surprise package“ (das größte Überraschungspaket), das Beethoven jemals komponierte. Am Pult steht der US-Amerikaner Daniel Meyer, ehemals Resident Conductor des Pittsburgh Symphony Orchestra und heute Chef des Erie Philharmonic in Pennsylvania und des Asheville Symphony Orchestra in North Carolina.

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