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6. Sinfoniekonzert


6. Sinfoniekonzert

Montag, 13. Februar 2012, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Dienstag, 14. Februar 2012, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Mittwoch, 15. Februar 2012, 19:30 Uhr

Kamen, Konzertaula

Sonntag, 19. Februar 2012, 19:30 Uhr

Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus


Programm

Edward Elgar
Lieder für Sopran und Orchester

Edward Elgar
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4 G-Dur

Mitwirkende

Petra Schmidt, Sopran
Julius Berger, Cello

Leitung

Heiko Mathias Förster

Von Edward Elgar sind hierzulande gerade einmal die "Enigma"-Variationen oder seine "Pomp and Circumstance"-Märsche bekannt. Dabei hat er ein umfangreiches Œuvre hinterlassen, das ihn als einen immens vielseitigen, erfindungsreichen Komponisten zeigt, dessen Kunst, dem Orchester immer neue Klangfarben zu entlocken, zu Recht mit der von Richard Strauss verglichen wird. Sein expressives Cellokonzert in e-Moll ist eine der letzten großen Werke des britischen Komponisten. Wegen der elegischen Grundstimmung wird es häufig als melancholischer Rückblick Elgars auf eine untergegangene Epoche interpretiert: Der Wandel der Gesellschaft seit der Jahrhundertwende und die Gräuel des Ersten Weltkrieges waren zurzeit der Komposition 1919 allerorten präsent.
Auch Gustav Mahler reagierte bekanntlich mit seiner Kunst auf die Umbrüche der Moderne. Weniger tragisch als üblich, so könnte man meinen, geht es allerdings in seiner vierten Sinfonie zu, eines der meist gespielten Werke Gustav Mahlers.
Muntere Schellen erklingen gleich zu Beginn des ersten Satzes, "Freund Hein" spielt im Scherzo mit einem gemächlichen Ländler auf, und der langsame Satz ist ein traumschönes Adagio, das in den alles dominierenden Finalsatz überleitet. "Der Himmel hängt voll Geigen" steht über dem Text, den Mahler hierfür vertont hatte. Doch ganz so naiv geht es bei Mahler natürlich nicht zu. Immer wieder wird auch in seiner vierten Sinfonie die vermeintliche Fröhlichkeit hinterfragt. Das tut ihrer Beliebtheit allerdings keinen Abbruch.

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