6. Sinfoniekonzert

6. Sinfoniekonzert
6.

Montag, 10. Februar 2014, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Dienstag, 11. Februar 2014, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Mittwoch, 12. Februar 2014, 19:30 Uhr

Kamen, Konzertaula

Sonntag, 16. Februar 2014, 19:30 Uhr

Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus


Programm

Carl Phillipp Emanuel Bach
Sinfonie Nr. 2 Es-Dur Wq183/2

Robert Schumann
Introduktion und Allegro appassionato

Robert Schumann
Allegro mit Introduktion für Klavier und Orchester

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Mitwirkende

Matthias Kirschnereit, Klavier

Leitung

Brandon Keith Brown

Im Blick auf seine Wirkungsstätten wurde Carl Philipp Emanuel Bach als der „Berliner“ oder „Hamburger Bach“ apostrophiert. Unter den vier komponierenden Söhnen des Johann Sebastian Bach ist er wohl der musikgeschichtlich bedeutendste, und dies sowohl im Blick auf sein kompositorisches wie auf sein theoretisches Oeuvre. Als Kunsttheoretiker und Didaktiker schuf er mit seinem Lehrbuch „Versuch über die wahre Art, das Clavier zu spielen“ das wichtigste Kompendium der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts. Als Komponist bildete er gleichsam das Bindeglied zwischen der spätbarocken Kunst seines Vaters und dem klassischen Stil Mozarts, Haydns und Beethovens. 2014 jährt sich der Geburtstag des großen Bach-Sohnes zum 300. Mal, und die Neue Philharmonie Westfalen ehrt ihn mit der Aufführung einer seiner „Sturm-und-Drang“-Sinfonien. Beziehungsreich gekoppelt ist das Werk Carl Philipp Emanuels mit der „Achten“ Beethovens, die in vielerlei Hinsicht an die Sinfonik des 18. Jahrhunderts anknüpft. Dazwischen erklingen zwei späte, selten zu hörende Konzertstücke für Klavier und Orchester des deutschen Erzromantikers Robert Schumann. Solist ist der deutsche Pianist und ECHO-Klassik-Preisträger Matthias Kirschnereit, der das Publikum der Neuen Philharmonie Westfalen zuletzt im März 2011 als Solist von Rachmaninows Zweitem Klavierkonzert faszinierte. Sein Debüt an der Ruhr feiert in diesem Konzert der junge US-amerikanische Dirigent Brandon Keith Brown, der seit seinem Preis beim Sir-Georg-Solti-Dirigierwettbewerb 2012 international von sich Reden macht.

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