6. Sinfoniekonzert
6.
Sonntag, 10. Februar 2013, 19:30 Uhr
Recklinghausen, RuhrfestspielhausMontag, 11. Februar 2013, 19:30 Uhr
Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes HausDienstag, 12. Februar 2013, 19:30 Uhr
Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes HausMittwoch, 13. Februar 2013, 19:30 Uhr
Kamen, KonzertaulaProgramm
Antonín DvorákScherzo capriccioso op. 66
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
Antonín Dvorák
Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60
Mitwirkende
Alexej Gorlatch, KlavierLeitung
Heiko Mathias FörsterZumindest in einer Hinsicht konnte Antonín Dvorák mehr als Bach, Beethoven und Bruckner zusammen: Dvorák war wohl der einzige namhafte Komponist der Musikgeschichte, der die Fertigkeit hatte, ein Schwein oder einen Ochsen fachgerecht zu zerlegen. In der Tat! Dvorák, der Schankwirtssohn aus einem Dorf an der Moldau, ging zuerst bei einem Metzger in die Lehre, bevor er Musik studierte und sich zu dem entwickelte, was er bis heute ist: ein absoluter Lieblingskomponist - sowohl beim Publikum als auch bei den Orchestermusikern. Musikgeschichtlich kommt Dvorák neben Smetana, Janácek und Martinu als einer der vier tschechischen Nationalklassiker auf uns zu. Und böhmisch-slawisch geben sich auch die beiden Werke dieses Konzerts: das pfiffige, musikalische Funken sprühende Scherzo capriccioso und die optimistische und vitale Sechste Sinfonie mit ihrem wirbelnden Furiant als dritten Satz.
Dazwischen Beethovens Es-Dur-Klavierkonzert, das die Angelsachsen seines heroischen und majestätischen Charakters wegen „Emperor Concerto“ (Kaiserkonzert) nennen. Solist ist der junge Pianist Alexej Gorlatch, der zahlreiche hoch dotierte Preise gewann, darunter beim ARD-Wettbewerb 2011 den ersten Preis im Fach Klavier, den Publikumspreis sowie den Sonderpreis der Neuen Philharmonie Westfalen.
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