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7. Sinfoniekonzert


7. Sinfoniekonzert

Montag, 12. März 2012, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Dienstag, 13. März 2012, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Mittwoch, 14. März 2012, 19:30 Uhr

Kamen, Konzertaula

Sonntag, 18. März 2012, 19:30 Uhr

Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus


Programm

Ottorino Respighi
Alte Weisen und Tänze - Suite Nr. 2

Nino Rota
Konzert für Posaune und Orchester

Nikolai Rimsky-Korsakow
"Der Hummelflug" für Posaune und Orchester

Richard Strauss
"Aus Italien" op. 16 - Sinfonische Phantasie G-Dur

Mitwirkende

Frederic Belli, Posaune

Leitung

Kevin Griffiths

Postromantisch und im besten Sinne unterhaltsam ist die Musiksprache des Mailänders Nino Rota, den man in erster Linie als Komponisten für die Filme Fellinis kennt. Auch sein Konzert für Posaune und Orchester ist trotz mancher ironischer Untertöne von einer heiteren Grundstimmung geprägt. Dem Solisten bietet Rota dabei alle Möglichkeiten, sein Instrument zu präsentieren. In diesem Fall tut dies Frederic Belli, Soloposaunist beim SWR Sinfonieorchester, der zudem mit Rimsky-Korsakows "Hummelflug" zwar keinen Geschwindigkeitsrekord aufstellen, aber eine der originellsten Arrangements des berühmten Orchesterstücks darbieten wird.
Die schillernde Orchestersprache Rimsky-Korsakows hatte viele Komponisten seiner Zeit nachhaltig beeindruckt, darunter auch Ottorino Respighi. Für seine Suite Nr. 2 griff er auf italienische Lautenmusik der Renaissance und des Barocks zurück und arrangierte die "Weisen und Tänze" für Orchester. Das hat zwar nichts mit historischer Aufführungspraxis zu tun, dafür aber entstand ein neues, eigenständiges Werk, in dem die alten Melodien eine neue Blüte erleben.
Von seiner Italienreise brachte auch Richard Strauss eine Fülle von Melodien und Einfällen mit. Zurück in München fasste er sie in eine viersätzige Fantasie, zu der er später ein Programm veröffentlichte: Nach der Ruhe in der Campagna geht es durch Roms Ruinen und an den Strand von Sorrent. Mit einer schwungvollen Tarantella, die das rege Treiben in Neapel schildert, geht das Werk und damit das Sinfoniekonzert "aus Italien" zu Ende.

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