7. Sinfoniekonzert

7. Sinfoniekonzert
7.

Montag, 11. März 2013, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Dienstag, 12. März 2013, 19:30 Uhr

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

Mittwoch, 13. März 2013, 19:30 Uhr

Kamen, Konzertaula

Sonntag, 17. März 2013, 19:30 Uhr

Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus


Programm

Antonín Dvorák
Polonaise für Violoncello und Orchester A-Dur

Darius Milhaud
„Le Boeuf sur le Toit“ op.58

Richard Strauss
„Don Quixote“ op. 35

Mitwirkende

Eric Quirante Kneba, Viola
Ramón Jaffé, Violoncello

Leitung

Heiko Mathias Förster

Böhmische Dörfer, Rio de Janeiro und die kastilianische Mancha, bekannt durch den „Mann von La Mancha“ alias Don Quixote - alle diese Orte „besucht“ das 7. Sinfoniekonzert. Den Anfang macht der tschechische Nationalklassiker Antonín Dvorák mit seiner virtuos-brillanten Cello-Polonaise.

Ein Schlager, gemacht aus Schlagern, steht danach auf dem Programm. Komponiert hat ihn Darius Milhaud, der neben Poulenc und Honegger als der berühmteste Vertreter der Pariser „Groupe des Six“ in die Musikgeschichte einging. Als französischer Kulturattache verbrachte er wahrend des Ersten Weltkriegs unvergessliche Jahre in Rio. In euphorischer und wehmütiger Erinnerung an Corcovado, Copacabana und Ipanema komponierte er 1919 ein temporeiches Rondo, das durch alle Tonarten rauscht und dabei populäre ibero-amerikanische Lieder und Tänze der Zeit aneinanderreiht. Als Rondothema fungiert der Schlager „O Boi no Telhado“: „Der Ochse auf dem Dach“ oder „Le Boeuf sur le Toit“.

Zum Abschluss dann Richard Strauss' Porträt vom „Ritter von der traurigen Gestalt“ - eine grandiose Sinfonische Dichtung, die de facto ein veritables Doppelkonzert für Violoncello, Viola und Orchester darstellt, wobei der Cellist den Löwenanteil hat. Den übernimmt Ramon Jaffé, in Riga geboren, in Israel aufgewachsen und in Deutschland als Geringas- und Pergamenschikow-Schuler ausgebildet. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er heute in der ganzen Welt. Der Klassik gehört seine Liebe, dem Flamenco seine Leidenschaft.

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