August Zirner

1956 geboren in Urbana, Illinois, USA, als Sohn österreichischer Emigranten. Sein Vater war Leiter der Opernabteilung an der Universität. Seine erste Bühnenerfahrung machte August Zirner in der Opernschule seines Vaters in der Märchenoper „Die Prinzessin auf der Erbse“, wo er allerdings noch keinen Text sprechen musste. Seinen ersten gesungenen Text hatte er in der ebenfalls von seinem Vater inszenierten Oper „Albert Herring“ von Benjamin Britten.

1972 Abschluss Urbana Highschool. Ab 1973 Max Reinhardt Seminar Wien, wo er nach Abschluss seiner Ausbildung am Volkstheater Wien debütierte. Danach bis 1980 Engagements am Niedersächsischen Staatstheater Hannover und Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Weitere Stationen waren die Kammerspiele München (bis 1988), Burgtheater Wien (bis 1992), das Theater an der Josefstadt in Wien und das Schauspielhaus Zürich, um nur die wichtigsten zu nennen. Zwischendurch auch zwei Jahre Salzburger Festspiele.

2011 sah man Zirner in der spektakulären Rolle eines Kirchenmannes mit dem Titel Der Kardinal von Andreas Gruber. Der Film erzählt in Spielszenen und in Archivaufnahmen vom Leben und Wirken des Wiener Erzbischofs, Kardinal Franz König, der von 1905 bis 2004 lebte.

August Zirner ist seit über 25 Jahren mit der Schauspielerin Katalin Zsigmondy verheiratet, die er bei einer Theateraufführung kennengelernt hatte. Er hat vier Kinder und lebt in München. Ein Sohn - Johannes Zirner, geboren 1979 - ist ebenfalls Schauspieler.