Herr Christoph-Mathias Mueller

Der Schweizer Dirigent Christoph Mathias Mueller ist seit der Spielzeit 2005/06 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Göttinger Symphonie Orchesters und dirigiert es jede Saison in über 60 Konzerten in Göttingen, landesweit und im Ausland. Er arbeitet mit Solisten wie Dimitri Ashkenazy, Paul Badura-Skoda und Frank Peter Zimmermann zusammen.

Seine Gastdirigate in der Saison 2008/09 schließen die Staatskapelle Weimar, das Orchester der RAI Turin sowie das Russian National Orchestra ein.

In der Saison 2005/2006 war er zum wiederholten Mal Gast an der Opéra National Straßburg und dirigierte die französische Erstaufführung des gesamten Balletts „Undine“ von Hans Werner Henze. Im Januar 2006 gab er auf Einladung von Mikhail Pletnev sein erfolgreiches Debut in Moskau mit dem Russian National Orchestra.

In der Saison 2004/2005 hatte Christoph Mathias Mueller die künstlerische Leitung des Cairo Symphony Orchestra inne und kehrt jedes Jahr als Gastdirigent zurück.

Im Jahr 2000 war Christoph Mathias Mueller Gewinner des Internationalen Dirigierwettbewerbes in Cadaqués in Spanien. Seither gastierte er unter anderem bei der Tschechischen Philharmonie, dem Orchestre National de Lyon, dem Tonhalle-Orchester Zürich sowie beim Ensemble Modern.

1996 wurde er Assistent von Vladimir Ashkenazy beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, mit dem er auch sein professionelles Dirigierdebüt gab.

Christoph Mathias Mueller wurde in Peru geboren und wuchs in der Schweiz auf. Er schloss sein Violinstudium an der Musikhochschule Basel bei Hansheinz Schneeberger, Alexander Wijnkoop und Walter Levin mit dem Konzertdiplom ab, um dann an der Universität von Cincinnati/USA seinen Master of Music in Dirigieren bei Prof. Gerhard Samuel zu erlangen. 1995 ging er als Conducting Fellow nach Tanglewood, Massachusetts, und arbeitete dort mit Seiji Ozawa, Robert Spano und Leon Fleisher.