Kirill Troussov

Schon in jungen Jahren von Sir Yehudi Menuhin gefördert, gehört Kirill Troussov heute zu den international gefragtesten Geigern seiner Generation. Er ist bei renommierten Orchestern und bei wichtigen Musikfestivals weltweit zu Gast.

Die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Vladimir Fedoseyev, Daniele Gatti sowie mit den Orchestern wie der Staatskapelle Berlin, Orchestre de Paris, Orchestre National de France und Münchner Philharmonikern führt ihn in die größten Konzertsäle und Musikfestivals der Welt - u.a. Berliner Philhamonie, Palais des Beaux Arts Brüssel und Menuhin Festival Gstaad.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt Kirill Troussov regelmäßig mit Künstlern wie Sol Gabetta, Yuja Wang und Elisabeth Leonskaja zusammen.

Das Einspringen für Gidon Kremer in Paris, die Asientournee mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra, der spektakuläre Auftritt bei BBC Proms und seine Tätigkeit als Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben sind nur einige Highlights seiner letzten Spielzeiten. Zu seinen internationalen Auszeichnungen gehören unter anderem der Europäische Kulturpreis, der Davidoff-Preis des Schleswig-Holstein Festivals, der Yamaha Preis sowie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben.

Kirill Troussovs Aufnahmen - unter anderem bei EMI Classics - sind mehrfach international ausgezeichnet.

Seine CD „Memories“ (MDG) wurde von der internationalen Presse sehr gelobt - unter anderem von der Süddeutschen Zeitung und der französischen Fachzeitschrift „Diapason“. Seine neue CD „Emotions“ ist in November 2016 erschienen.

Er absolvierte seine Studien bei Zakhar Bron und Christoph Poppen. Zu seinen Mentoren zählen Igor Oistrach, Herman Krebbers und Sir Yehudi Menuhin.

Kirill Troussov spielt die Antonio Stradivari „The Brodsky“ von 1702, mit der Adolph Brodsky am 4. Dezember 1881 Peter Tschaikowskis Violinkonzert uraufführte.