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Aufführungen im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen finden Sie unter www.musiktheater-im-revier.de

Les Noces / Sacre

Choreographien von Mauro Bigonzetti/Ivgi & Greben; Musik von Igor Strawinsky

Die Erfolgsstory des Igor Strawinsky ist eng mit Sergej Diaghilews berühmten Ballets Russes verknüpft. Auf die Triumphe mit „Der Feuervogel“ und „Petruschka“ folgte ein riesiger Skandal: „Le sacre du printemps“ („Das Frühlingsopfer“). Den Unmut des Pariser Uraufführungspublikums entfachte vor allem die Musik mit ihrem ständigen Rhythmus- und Taktwechsel sowie dem vermehrten Einsatz des Schlagwerks. Nicht ganz zu Unrecht hat der Komponist Arthur Honegger das Werk als „die Atombombe der neuen Musik“ bezeichnet. Das Stück, in dem das Verhältnis des Individuums zur Masse thematisiert wird, hat berühmte Choreograf*innen wie Mary Wigman, Maurice Béjart, Pina Bausch oder Sasha Waltz inspiriert.

1923, zehn Jahre später, ging Strawinsky in „Les Noces“ („Die Hochzeit“) wiederum neue Wege: Ein Gesangsquartett, Chor, vier Klaviere und umfangsreiches Schlagwerk sind vorgesehen. Eine russische Bauernhochzeit wird in streng formalen Bildern erzählt, ohne dass der Rückbezug auf die Tradition ganz aufgegeben würde.

Giuseppe Spotas neue Tanzcompany stellt sich dem Gelsenkirchener Publikum in zwei Choreografien namhafter international tätiger Tanzschaffender vor: Der Italiener Mauro Bigonzetti, von New York bis Stuttgart weltweit erfolgreich, hat „Les Noces“ beim berühmten Aterballetto herausgebracht. Mit seinem „Sacre“ heimste das preisgekrönte junge Choreografen-Duo Uri Ivgi (Israel) und Johan Greben (Niederlande) bereits große Erfolge am Theater Bern und in Breslau ein.

Dienstag, 3. März 2020,
11:00 Uhr

Gelsenkirchen
Musiktheater im Revier, Großes Haus

Programm

Igor Strawinsky

Le sacre du printemps (Reduzierte Fassung)

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