Aktuelle Veranstaltungen

Aufführungen im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen finden Sie unter www.musiktheater-im-revier.de

7. Sinfoniekonzert

Schicksal

Wie dramatisch das „Schicksal an die Pforte pocht“, weiß man seit den wohl berühmtesten Anfangstakten der Musikgeschichte. So jedenfalls soll Beethoven selbst das strenge Motiv gedeutet haben. Später fand auch Tschaikowsky zur sinfonischen Formung von Schicksalsschlägen. Doch anders als seine bekannte Sechste oder Vierte (die in dieser Saison ebenfalls gespielt wird), ist die sinfonische Dichtung „Fatum“ kaum je zu hören. Tschaikowsky schrieb sie mit nur 28 Jahren, war anfänglich entflammt und später so unzufrieden, dass er die Partitur vernichtete. Sie konnte jedoch wieder rekonstruiert werden und erschien erst nach seinem Tod in Druck. „Fatum“ zeigt schon den ganzen Tschaikowsky: kraftvoll-knallig, aber auch mit wunderbar sanglichen Motiven - und gerade in der wilden Unausgereiftheit so aufregend.

Ebenfalls eine spannende Rarität stellen wir mit Janáceks Oper „Osud“ („Schicksal“) vor - ein glühend leidenschaftliches Werk, ekstatisch und zärtlich zugleich. „Osud“ erzählt die Geschichte eines Komponisten, dem sich Kunst und Realität in der Erinnerung an seine Geliebte verwischen. Roland Kluttig, langjähriger GMD am Landestheater Coburg und ab 2020 Chefdirigent der Grazer Philharmoniker, ist mit einem breiten Repertoire vom Barock bis zur Moderne auch an großen Häusern im In- und Ausland zu Gast.

Dienstag, 10. März 2020,
19:30 Uhr

Recklinghausen
Ruhrfestspielhaus

Programm

Leos Janácek

Suite aus „Osud“ (arr. Tomas Ille)

Peter I. Tschaikowsky

Fatum

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67

Zurück