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Aufführungen im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen finden Sie unter www.musiktheater-im-revier.de

Die Sparkasse präsentiert: Das Sonntagskonzert

Mozart vs. Salieri

Neid, Intrigen, Giftmord? Man hat Antonio Salieri in seinem Verhältnis zu Mozart einiges in die Schuhe geschoben. Der Mittelmäßige gegen das Genie, der verbitterte Alte gegen den großen Kindskopf - so kennen wir die beiden aus dem Film „Amadeus“. In Wirklichkeit waren Salieri und Mozart Kollegen. Der Ältere unterrichtete sogar Mozarts Sohn. In seiner Sinfonie „La Veneziana“ recycelte Salieri Musik aus seinen erfolgreichen Opern. Der Titel spielt auf seinen Spitznamen an: „Il Veneziano“.

 

Die Nähe zur Oper kennzeichnet auch Mozarts beliebtes Oboenkonzert - ein ebenso elegisches wie quirliges Stück, das Pavel Strugalev, Solo-Oboist der NPW, musiziert.

 

Salieri war ein Talentscout: Er entdeckte den erst siebenjährigen Franz Schubert und gab ihm Stunden. Vielleicht pflanzte er ihm auch italienisches Temperament ein, jedenfalls macht Schuberts in nur neun Tagen komponierte 3. Sinfonie Anleihen bei Rossini. Das Konzert leitet Markus Huber, Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.

Sonntag, 15. November 2020,
11:00 Uhr

Gelsenkirchen
Hans-Sachs-Haus

Programm

Antonio Salieri

Sinfonie D-Dur „La Veneziana“

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314

Franz Schubert

Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200

Mitwirkende

pavel strugalev, Oboe

Leitung

Markus Huber

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