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Aufführungen im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen finden Sie unter www.musiktheater-im-revier.de

Gastkonzert

Sinfoniekonzert „Aus Böhmen und Mähren“

„Wir Tschechen sind ein singendes Volk“, sagte Bedrich Smetana. Gemessen an seiner Einwohnerzahl hat die Region zwischen Böhmen und Mähren überproportional viele große Komponisten hervorgebracht. Im nationalen Selbstfindungsprozess der Tschechen spielte die Musik eine wichtige Rolle. Smetanas Oper „Libussa“ handelt von der sagenhaften Stammmutter des böhmischen Herrschergeschlechts. Libussa betritt die Szene mit einer mächtigen Blechbläserfanfare. Diese war später Vorbild für Leos Janáceks „Sinfonietta“, eine brodelnde Hymne an die Unabhängigkeit der jungen Tschechoslowakei.

 

Der dritte im Bunde der großen tschechischen Drei ist Antonín Dvorák, der die bezaubernde Volksmusik seines Landes veredelte. Dvoráks Cellokonzert ist ein Meilenstein. Hätte er gewusst, dass man so für dieses Instrument schreiben kann, hätte er längst ein Cellokonzert komponiert - sagte Brahms.

 

Dvoráks Schwiegersohn Josef Suk kreuzte die rhythmische Kraft der tschechischen Folklore mit der Klangfarben-Raffinesse der Franzosen. Sein „Scherzo fantastique“ von 1903 ist ein hinreißendes, brillant orchestriertes Stück: Spukhafte Irrlichter umflackern den eleganten Walzer.

Donnerstag, 14. März 2019,
20:00 Uhr

Lingen (Ems)
Theater an der Wilhelmshöhe

Programm

Bedrich Smetana

Ouvertüre zu „Libussa“

Antonín Dvorák

Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104

Josef Suk

Scherzo fantastique op. 25

Leos Janácek

Sinfonietta op. 60

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