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Aufführungen im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen finden Sie unter www.musiktheater-im-revier.de

4. Sinfoniekonzert

Beethoven con brio

Mit Feuereifer stürzte sich Beethoven ja gerne ins Geschehen: „Con brio“ (mit Feuer) ist eine öfter bei ihm anzutreffende Vortragsangabe - so auch in der Sinfonie Nr. 8. Ganz wörtlich nimmt das Jörg Widmann, der seiner spritzigen Konzertouvertüre diesen Titel gab. Widmann, einer der prominentesten deutschen Komponisten, knüpft an Beethovens Siebte und Achte an. Ihre vorwärtsdrängenden Rhythmen und ungestümen Klanggesten werden kongenial in Widmanns moderne Musiksprache eingewoben.

Hinter Erwin Schulhoffs „Rondo und Capriccio“ verbirgt sich eine quirlige Orchesterfassung von Beethovens Klaviersonate „Die Wut über den verlorenen Groschen“. Schulhoff, selbst ein gestandener Pianist, schrieb diese virtuose Bearbeitung 1940, zwei Jahre, bevor er von den Nazis deportiert wurde und starb.

„The Emperor“, der Kaiser, heißt Beethovens 5. Klavierkonzert im englischen Sprachraum. Der Name stammt zwar nicht vom Komponisten, passt aber bestens zu der majestätischen Pranke dieses Löwenstücks - das natürlich auch mit vielen „feurigen“ Passagen aufwartet. Als Solistin gibt die junge deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini ihr Debüt bei der Neuen Philharmonie Westfalen. Die „Beethoven-Botschafterin“ des Bayerischen Rundfunks ist geradezu berufen, die Werke des Titanen zu interpretieren - „überraschend und erhellend in jedem Augenblick“ (Neue Zürcher Zeitung). Am Pult steht Simon Gaudenz, GMD der Jenaer Philharmonie und Spezialist für die Musik der Wiener Klassik.

Montag, 7. Dezember 2020,
19:30 Uhr

Gelsenkirchen
Musiktheater

Programm

Jörg Widmann

Con brio

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Erwin Schulhoff

Rondo und Capriccio

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Mitwirkende

sophie pacini, Klavier

Leitung

Simon Gaudenz

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