GMD Heiko Mathias Förster dirigiert Richard Strauss’ „Don Quixote“

GMD Heiko Mathias Förster und die Neue Philharmonie Westfalen bieten im 7. Sinfoniekonzert ein Programm, das als besonders ambitioniert bezeichnet werden kann. Dabei spielt der weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Cellist Ramón Jaffé eine tragende Rolle, nämlich die des „Ritters von trauriger Gestalt“ in der sinfonischen Dichtung „Don Quixote“ von Richard Strauss. Das Werk gibt darüber hinaus dem neuen Solobratscher der Neue Philharmonie Westfalen, Eric Quirante-Kneba, die Gelegenheit, sich ebenfalls solistisch dem Publikum zu präsentieren.

Böhmische Dörfer, Rio de Janeiro und die kastilianische Mancha, bekannt durch den „Mann von La Mancha“ alias Don Quixote – alle diese Orte „besucht“ das 7. Sinfoniekonzert. Den Anfang macht der tschechische Nationalklassiker Antonín Dvořák mit seiner virtuos-brillanten Cello-Polonaise.

Ein Schlager, gemacht aus Schlagern, steht danach auf dem Programm. Komponiert hat ihn Darius Milhaud, der neben Poulenc und Honegger als der berühmteste Vertreter der Pariser „Groupe des Six“ in die Musikgeschichte einging. Als französischer Kulturattaché verbrachte er während des Ersten Weltkriegs unvergessliche Jahre in Rio. In euphorischer und wehmütiger Erinnerung an Corcovado, Copacabana und Ipanema komponierte er 1919 ein temporeiches Rondo, das durch alle Tonarten rauscht und dabei populäre ibero-amerikanische Lieder und Tänze der Zeit aneinanderreiht. Als Rondothema fungiert der Schlager „O Boi no Telhado“: „Der Ochse auf dem Dach“ oder „Le Boeuf sur le Toit“.

Zum Abschluss dann Richard Strauss’ Porträt vom „Ritter von der traurigen Gestalt“ – eine grandiose Sinfonische Dichtung, die de facto ein veritables Doppelkonzert für Violoncello, Viola und Orchester darstellt, wobei der Cellist den Löwenanteil hat. Den übernimmt Ramon Jaffé, in Riga geboren, in Israel aufgewachsen und in Deutschland als Geringas- und Pergamenschikow-Schüler ausgebildet. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er heute in der ganzen Welt. Der Klassik gehört seine Liebe, dem Flamenco seine Leidenschaft.


Termine:

Sonntag, 10. März 2013, 15.00 Uhr, Heerlen (NL), Theater
Montag, 11. März 2013, 19.30 Uhr, Gelsenkirchen, Musiktheater
Dienstag, 12. März 2013, 19.30 Uhr, Gelsenkirchen, Musiktheater
Mittwoch, 13. März 2013, 19.30 Uhr, Kamen, Konzertaula
Freitag, 15. März 2013, 20.00 Uhr, Wesel, Städtisches Bühnenhaus
Samstag, 16. März 2013, 19.00 Uhr, Lippstadt, Stadttheater
Sonntag, 17. März 2013, 19.30 Uhr, Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus

Zurück