GMD Heiko Mathias Förster wartet mit außergewöhnlichen Hörgenüssen zum 5. Sinfoniekonzert auf

Der russische Geiger Sergej Krylov ist der Solist in Prokofjews Violinkonzert D-Dur. International gefragt, beendete er gerade eine Tournee mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Vladimir Jurowski, die ihn unter anderem auch nach Paris und Köln führte.

Franz Liszt, Sergej Prokofjew und Antonín Dvořák sind die musikalischen Protagonisten des 5. Sinfoniekonzertes unter der Leitung von GMD Heiko Mathias Förster. Der Abend beginnt, wie es sich für ein ordentliches Konzert gehört, mit einem Prélude. Aber, nicht irgendein Prélude steht hier auf dem Programm, sondern die sinfonische Dichtung mit dem Titel „Les Préludes“ des bedeutenden Sohnes der Österreich-Ungarischen Doppelmonarchie – Franz Liszt, der vor 200 Jahren in Raiding das Licht der Welt erblickte. Die Entstehungsgeschichte dieses Werkes, dessen Hauptthema zu unseliger Bekanntheit als „Sondermeldungs-Fanfare“ der Reichspropaganda des Nationalsozialistischen Regimes wurde, ist symptomatisch für das Verhältnis von Text und Musik bei Liszt: Erst nach der Uraufführung 1854 des ursprünglich als Ouvertüre zu einem Chorwerk für Männerchor konzipierten Stückes, suchte und fand er ein passendes Programm in einem Gedicht von Alphonse de Lamartine. Daraus stellte Liszt seiner Partitur den Satz voran: „Was anderes ist unser Leben, als eine Reihenfolge von Präludien zu jenem unbekannten Gesang, dessen erste und feierliche Note der Tod anstimmt?“ Diesem Motto folgend basiert das Werk auf vier Teilen: Liebe, Sturm, ruhige Natur und Kampf.

Der Abend wird fortgesetzt mit dem Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19 von Sergej Prokofjew, gespielt von Sergej Krylov, der schon häufig zu Gast bei der Neuen Philharmonie Westfalen war. Den Ausklang gestalten GMD Heiko Mathias Förster und die Neue Philharmonie Westfalen mit der bezaubernden 8. Sinfonie von Antonín Dvořák aus dem Jahre 1890.

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