Große Klassik für die ganze Familie

Zum Ende der Karneval-Saison zeigen die Musikerinnen und Musiker der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW), welch tierische Fähigkeiten in ihren Instrumenten stecken: Am Sonntag, dem 7. Februar steht ab 11.00 Uhr „Der Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns auf dem Programm im Ruhrfestspielhaus. Dirigiert wird das Konzert von MiR-Kapellmeister Valteri Rauhalammi, der zusammen mit der Pianistin Tatiana Prushinskaja auch den solistischen Part am Flügel übernehmen wird.

Majestätisch marschiert der König der Tiere, der Löwe, in die Arena und brüllt: Die Vorstellung kann beginnen. Die quirligen Zierfische schwimmen schillernd hin und her, Elefanten tanzen Ballett, Kängurus hüpfen wild durch die Manege, versteinerten Fossilien verhilft die Musik zu neuer Lebendigkeit und unverkennbar ruft der Esel. Diese und viele andere Tiere – einem ganzen Zoo gleich – stellt Camille Saint-Saëns in seinem berühmten Werk „Der Karneval der Tiere“ musikalisch dar. Trotz der großen Popularität des Stückes wird es sehr selten gespielt, denn man braucht gleich zwei Flügel auf der Bühne. Gespielt werden diese von der Pianistin Tatiana Prushinskaja und MiR-Kapellmeister Valteri Rauhalammi, der in eine Doppelrolle schlüpft und das Orchester vom Tasteninstrument aus leiten wird. Die Moderation übernimmt Roland Vesper, Kinder- und Jugenddramaturg der NPW. Doch auch das Publikum wird bei dem Konzert für Groß und Klein eingebunden, denn bevor das Konzert mit der zoologischen Fantasie beginnt, dürfen Kinder versuchen herauszufinden, wie die einzelnen Tiere klingen. Hilfe bieten dabei neben eingespielten Tiergeräuschen auch große Illustrationen, die extra für dieses Konzert von der Künstlerin Susanne Smajic angefertigt wurden und die Phantasie beflügeln sollen.

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