Historischen Klängen auf der Spur

Am 3. Februar startet die Reihe „NPW Barock“  der Neuen Philharmonie Westfalen und der Stadt Recklinghausen, die in Form einer „After-work“ - Veranstaltung in der Christuskirche stattfindet. In entspannter Atmosphäre präsentieren Barock-Spezialist Bernhard Forck, Konzertmeister der Akademie für Alte Musik Berlin, und die NPW bekannte und unbekannte Werke der Barock-Musik. Ein perfekter Start in den Feierabend !

„Böhmische Wege zur Klassik“ – so lautet der Titel des aus der neuen Reihe „NPW Barock“ stammenden Konzerts am 3. Februar. „Nicht mit Unrecht wird Böhmen das Vaterland deutscher Tonkunst genannt“, urteilte 1794 der Mozart-Biograph Franz Xaver Niemetschek. Mozart selbst feierte in Prag große Erfolge. Der Boden für die Wiener Klassik wurde bereitet durch hervorragende böhmische Komponisten, die ihrerseits in europäischen Musikzentren wirkten. Johann Stamitz machte mit der „Mannheimer Schule“ als Vater der Klassik Furore. Der Violinist Franz Benda spielte in den Kapellen von August dem Starken und Friedrich dem Großen. Leopold Kozeluch war der Musiklehrer von Maria Theresias Tochter und schließlich Hofkomponist auf Lebenszeit. Zudem begeisterte er sich für die Freimaurerei - wie Mozart selbst, wovon seine Bühnenmusik zu dem Ägyptendrama „Thamos“ Zeugnis ablegt.

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