Julius Berger wird Artist in Residence an der Temple University in Philadelphia

Julius Berger ist einer der großen Namen unter den Cellisten internationalen Ranges. Er befreite mit seinen CD-Einspielungen in den 80er Jahren die Cellokonzerte von Luigi Boccherini aus einem tiefen „Dornröschen-Schlaf“ und erwarb sich damit als 27-jähriger große Reputation am internationalen Markt. Bereits mehrmals gastierte Berger bei der Neuen Philharmonie Westfalen, zuletzt im März 2006 mit der Interpretation eines Violoncello-Konzertes von Johannes Brahms.

Soweit waren alle Fakten bereits bekannt und auch veröffentlicht. Jetzt erhielt der seit Jahren in Augsburg tätige Celloprofessor eine freudige Nachricht per Fax in sein Hotel, die Recklinghäuser Engelsburg: Berger wird künftig als „Artist in Residence“ an die renommierte Temple University im US-amerikanischen Philadelphia berufen. Dieser Status beinhaltet eine regelmäßige Unterrichtstätigkeit, Konzerte und die Durchführung von Lehrveranstaltungen in Bezug auf Interpretation und Ausführung von Kammermusik und Celloliteratur. Besonders glücklich ist Berger, dass er gemeinsam mit dem Gründer des weltberühmten Beaux Arts Trio, dem Pianisten Menahem Pressler, diesen Titel innerhalb eines Festaktes im März in Philadelphia persönlich entgegennehmen wird. Diese Nachricht während seines Aufenthalts in Recklinghausen erhalten zu haben erfreut Julius Berger umso mehr, ist er doch mit der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Vorgängerorchester (Westfälisches Sinfonieorchester) seit nunmehr 25 Jahren eng verbunden.

Am kommenden Sonntag, um 19.30 Uhr, gastiert Julius Berger gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Westfalen im Ruhrfestspielhaus und wird unter der Leitung von GMD Heiko Mathias Förster das Cellokonzert von Edward Elgar interpretieren.

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