Kinderkonzert „Der Zauberlehrling“

Der Meister ist gerade aus dem Haus, da schwingt der Zauberlehrling schon unerlaubterweise den Zauberstab: Ein Besen wird verhext, damit dieser Wasser holt, um eine Badewanne zu füllen. Doch schon bald steht der ganze Raum unter Wasser. Und ausgerechnet jetzt will dem Lehrling der richtige Zauberspruch partout nicht einfallen ... Wie ein Orchester diese Geschichte erzählt, erfährt man in den Kinderkonzerten der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von GMD Rasmus Baumann.

Ein durchgeknallter Besen, Goethe zum Mitmachen und virtuose Orchestermusik: All das begegnet Kindern der Klassen eins bis vier im Konzert „Der Zauberlehrling“. „Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los.“ - Wer hat dies nicht auch schon einmal erlebt?! Und auch der Zauberlehrling in Johann Wolfgang von Goethes Ballade macht die leidvolle Erfahrung, dass ihm das Zaubern mit dem Besen ziemlich aus dem Ruder läuft. Mit viel Lust an virtuoser Orchestertechnik schildert der französische Komponist Paul Dukas die entfesselten Gewalten der Musik: Von den ersten zaghaften Schritten des verzauberten Besens bis zum völligen Beinahe-Chaos schreibt Dukas sein bekanntestes Musikstück als lebendiges Orchester-Scherzo, das die Musiker bis an den Rand der Spielbarkeit fordert.Während des Konzerts wird das junge Publikum selbst aktiv: Eine sinfonische Rap-Version der Goethe-Ballade zum Mitmachen lädt ein, gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Westfalen den ganzen Saal zum Beben zu bringen.

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