„Klassik“ am Wochenende mit der Neuen Philharmonie in Recklinghausen und Gelsenkirchen-Buer

Unter der Leitung des jungen italienischen Dirigenten Francesco Angelico musiziert die Neue Philharmonie Westfalen am Sonntag, 5. November 2012, in der Sparkasse Vest Recklinghausen (11.00 Uhr) und in der Matthäuskirche in Gelsenkirchen-Buer (18.00 Uhr) Werke von W.A. Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Klassisch, im schönsten Sinne des Wortes, beginnen die Konzerte in intimerer Besetzung, als man sie sonst vom größten nordrhein-westfälischen Landesorchester gewohnt ist. Erster Programmpunkt ist das zauberhafte Divertimento in D-Dur von W.A. Mozart, welches mit seinen beiden Schwesterwerken auch unter dem Titel „Salzburger Sinfonien“ firmiert. Erst 18-jährig gelingt dem jungen Komponisten ein musikalisch großer Wurf von bestrickender Süße in der Melodieführung, die schon seine überirdische Meisterschaft deutlich zeigt.
Danach betreten zwei junge Solisten das Podium, um das Doppelkonzert für Violine, Klavier und Streicher von Felix Mendelssohn Bartholdy zu interpretieren. Alexander Sitkovetsky und Wu Qian, die von der internationalen Stiftung THE KEYBORD TRUST gefördert wird, eint die Tatsache, bereits früh als gefragte Solisten auf den internationalen Podien zu Hause zu sein. Man darf sich also auf eine hervorragende Interpretation freuen!
Mendelssohns Doppelkonzert ist augenscheinlich ungewöhnlich, beherbergt es doch Violinkonzert und Klavierkonzert quasi unter einem Dach. Am 25. Mai 1823 war das Werk zum ersten Male im Hause Mendelssohn zu hören. Der damals 14-Jährige spielte den Klaviersolopart und dirigierte das kleine Orchester, während als geigender Solist sein Violin-Lehrer auftrat.

In Gelsenkirchen-Buer wird das Programm noch um die Sonate für Violine und Klavier a-Moll op. 105 von Robert Schumann erweitert.

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