Mit „Ali und der Zauberkrug“ auf eine musikalische Reise nach Äthiopien

Die Kinderkonzerte der Neuen Philharmonie Westfalen im Herbst starten mit Karlheinz Böhms „Ali und der Zauberkrug“ in der Vertonung von Enjott Schneider

Am Freitag, den 30. September 2011, beginnt um 11.00 Uhr in der Konzertaula in Kamen das erste Kinderkonzert in dieser Spielzeit unter der Leitung von GMD Heiko Mathias Förster. Die Neue Philharmonie Westfalen und Jugenddramaturg Roland Vesper als Erzähler nehmen die jungen Zuhörer mit auf eine Reise nach Äthiopien zu Hirtenjunge Ali, der mit seiner Mutter in einer ärmlichen Hütte lebt. Der größte Schatz des Jungen ist eine Hirtenflöte, auf der er in jeder freien Minute übt. In einer Gewitternacht spielt Ali in der Nähe eines Friedhofs. Von der Flötenmusik angelockt, erscheint eine schwebende Gestalt. Sie ist von Alis Können sehr angetan und belohnt ihn mit einem Zauberkrug, mit dem Ali und seine Mutter über Nacht zu Wohlstand kommen. Alle Dorfbewohner freuen sich mit ihnen – bis auf Alis habgierige Tante. Wie die Geschichte endet, erfahren die jungen Besucher im Herbstkonzert „Ali und der Zauberkrug“.

Zuvor werden sie auf dieses musikalische Erlebnis bestens vorbereitet, wenn sich Musikerinnen und Musiker der Neuen Philharmonie Westfalen in den Wochen zuvor in die Grundschulen der Region zur „Musikwerkstatt im Klassenzimmer“ begeben. Etwa einhundert Mal im Jahr stellen Orchestermitglieder ihre Instrumente vor, beantworten Fragen und begeistern die Kinder für das Musikmachen. Natürlich dürfen die Kinder die Instrumente auch anfassen und ausprobieren, und dass im Kinderkonzert der Musiker aus dem Klassenraum auf der Bühne steht ermöglicht eine intensive Beschäftigung mit der vorgetragenen Musik.
Die musikkulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche nimmt einen großen Raum in der gestalterischen Tätigkeit der Neuen Philharmonie Westfalen ein. Kinderkonzerte sowie die dazu gehörende „Musikwerkstatt im Klassenzimmer“, mit denen von Jahr zu Jahr Tausende von Kindern im Ruhrgebiet erreicht werden, spielen dabei eine zentrale Rolle.

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