Neue Philharmonie Westfalen zu Gastspielen in Köln (Philharmonie), Hamburg (Laeiszhalle) und Zürich (Tonhalle)

Die Neue Philharmonie Westfalen geht einmal mehr „auf Tour“. Liegen doch die Schwerpunkte des größten nordrhein-westfälischen Landesorchesters in der Bespielung von NRW-Kommunen ohne Orchester, so hat sich der Klangkörper in den letzten Jahren auch zum beliebten Gastspielorchester gewandelt, das sich auch im Zusammenspiel mit namhaften Gesangsstars einen Namen gemacht hat.

In der Kölner Philharmonie wird die Neue Philharmonie Westfalen nun am 12. Februar zu Gast sein. Unter der Leitung von Christian Jeub, Chordirektor des Musiktheaters im Revier, wird der Gürzenich-Chor Köln zusammen mit den Philharmonikern Joseph Haydns Messe B-Dur „Harmoniemesse“ zur Aufführung bringen sowie Otto Nicolais Te Deum, ebenfalls für Soli, Chor und Orchester. Als Solisten wirken Inga Lisa Lehr (Sopran), Nadine Trefzer (Sopran), Antigone Papoulkas (Mezzo-Sopran), Ricardo Tamura (Tenor), Wolf-Rüdiger Klimm (Bariton) und Klaus Mertens (Bass) mit.

Nur wenig später, am 18. Februar, wird eine bald schon zur Tradition gewordene Zusammenarbeit mit der Züricher Tonhalle fortgesetzt, nicht zuletzt aufgrund der begeisterten Resonanz auf die letzten Besuche der Neuen Philharmonie Westfalen. Das Programm stellt eine Meisterdisziplin des von GMD Heiko Mathias Förster geleiteten Orchesters dar: eine musikalische Reise durch die Wiener Unterhaltungsmusik der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die maßgeblich durch die Kompositionen der Familie Strauß bestimmt wurde. Das Publikum wird bei zwei Konzerten (15.30 und 19.30 Uhr) das Programm hören, mit dem
die Neue Philharmonie Westfalen gerade erst zur Feier des Neuen Jahres konzertierte und die CD „Mit Chic“ aufnahm.

In der Laeiszhalle in Hamburg wartet eine weltbekannte Opernsängerin auf das Orchester: Die Sopranistin Edita Gruberova wird sich im Rahmen der Operngala am 08. März zunächst französischen Komponisten widmen und populäre Arien aus Werken von Camille Saint-Saëns, Charles Gounod und Ambroise Thomas interpretieren. Im zweiten Teil des Konzertes dreht sich alles um die italienischen Komponisten Gaetano Donizetti und Vincenzo Bellini. Die mit vielen Superlativen ausgezeichnete Sängerin blickt schon auf mehr als vier Jahrzehnte Bühnenerfahrung zurück und Kritiker sagen ihr eine stetige Verfeinerung ihrer Gesangskünste nach.

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