Unendliche Weiten

Beim 8. Sinfoniekonzert entführt die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von GMD Rasmus Baumann das Publikum in die unendlichen Weiten des Weltraums. Zu erleben ist das Konzert sowohl in Recklinghausen, als auch in Gelsenkirchen und Kamen.

„Der Weltraum … unendliche Weiten“: Grenzenlose Abenteuer im All versprach der Trailer zu „Raumschiff Enterprise“. Wer als Trekkie auf den Science-Fiction-Geschmack gekommen war, sah im Kino auch „2001: Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick, wo György Ligetis bahnbrechendes Orchesterwerk „Atmosphères“ in die flutende Schwerelosigkeit abhob.
Eigens für die Neue Philharmonie Westfalen und für Bernhard Buttmann, der aktuell an einer Einspielung aller Orgelwerke Max Regers arbeitet, entsteht ein Auftragswerk: Der englische Komponist Robin Holloway wurde mit einem neuen Orgelkonzert betraut. In seiner jahrzehntelangen Karriere ging Holloway mit seiner wandlungsfähigen, klangvollen Musik oft einen Dialog mit der Vergangenheit ein: Schumann, Wagner oder Debussy standen dabei im Fokus. Nun baut Holloway eine spektakuläre interstellarische Brücke zu einem Hauptwerk der englischen Musik: Gustav Holsts „Die Planeten“. Ohne diesen 1919 uraufgeführten Urahn aller Sci-Fi-Klänge wäre der „Star Wars“-Soundtrack nicht denkbar. In einem instrumentalen Feuerwerk schießt uns Holst auf die Umlaufbahn der damals bekannten Planeten: vom blechbläsergewitternden Mars über die sanft leuchtende Venus und den imposanten Jupiter bis zum fern entschwebenden Neptun. Zu Holsts „Die Planeten“ werden in Kooperation mit der Westfälischen Volkssternwarte und dem Planetarium Recklinghausen Bilder aus dem Weltall projiziert - eine Reise für die Sinne in die Unendlichkeit von Raum und Zeit.

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