Wunschkonzert mit Johannes Wildner

Eine vierstellige Anzahl an Wählerinnen und Wählern hat es sich nicht nehmen lassen, das Programm für das Wunschkonzert der Neuen Philharmonie Westfalen online oder per Wahlzettel mitzubestimmen. Und dieses Konzert ist nicht irgendein Konzert: Für das zweite Jubiläumskonzert zum 20. Orchestergeburtstag kehrt Gründungsdirigent Johannes Wildner zurück an Dirigentenpult des Orchesters!

Was gibt es nun zu hören, wenn Ehren-GMD Wildner den Taktstock hebt? Unser Publikum hat gesprochen – mit klarem Endergebnis: Mit Abstand die meisten Stimmen aller drei Kategorien erlangte Bedřich Smetanas „Die Moldau“. Mit fast 100 Stimmen Vorsprung vor der zweitplatzierten Ouvertüre, Wagners Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg“, hat der wohl berühmteste Teil der Tondichtung „Mein Vaterland“ einen wahren Siegeszug hingelegt.
Russisch wird es, wenn Pianist Matthias Kirschnereit die Bühne betritt, denn bei den Klavierkonzerten liegt Sergej Rachmaninows 2. Konzert vorn. Lange Zeit lieferten sich das Gewinnerkonzert, Beethovens 5. Klavierkonzert sowie das a-moll-Konzert Edvard Griegs ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem letztendlich Rachmaninow als klarer Sieger hervorging. Sicherlich hat der ein oder Wähler hier noch das Sinfoniekonzert im März 2011 in Erinnerung, in welchem Matthias Kirschnereit bereits mit Rachmaninows 2. Klavierkonzert Gast der NPW war.
Auch die Gewinner-Sinfonie hat – wie die Ouvertüre – mit kühlem Nass zu tun und ist ein echter Klassiker: Robert Schumanns 3. Sinfonie, die „Rheinische“, ließ auf den Plätzen zwei und drei Beethovens „Pastorale“ sowie Franz Schuberts 7. Sinfonie, die „Unvollendete“, hinter sich.

Nach dem Konzert in Recklinghausen am 13. Dezember, lädt die Neue Philharmonie noch zu einem „NPW extra“ in den Saal „Andromeda Süd“ ein. Bei gekühlten Getränken plaudert Johannes Wildner über seine künstlerischen Erfolge im Interview mit Chef-Disponentin Friederike Wilfert.

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