Zweimal Mozarts Requiem in Gelsenkirchen

Neue Philharmonie Westfalen, Städtischer Musikverein und die erweiterte Kantorei der Nicolai-Kirche musizieren am Wochenende gemeinsam.

Dank zahlreicher Aufführungen geistlicher Chorwerke hat sich die Neue Philharmonie Westfalen in diesem Metier in die Gunst des Publikums gespielt. Neben einem Konzert am 1. November in der Beethovenhalle in Bonn gibt sie am Wochenende auch zwei Chorkonzerte in Gelsenkirchen. Am 3. November um 18. 00 Uhr in der Nicolai-Kirche und am 4. November um 18.00 Uhr in der Middelicher Matthäuskirche werden Mozarts Requiem in d-Moll und Arvo Pärts „Cantus in Memory of Benjamin Britten“ erklingen.

Mozarts Requiem in d-Moll steht seit längerer Zeit nun endlich wieder auf dem Programm eines Chorkonzerts der Neuen Philharmonie Westfalen. Es ist Mozarts letzte Komposition und obwohl es nicht vollständig aus seiner Feder stammt, gilt es als eines seiner beliebtesten und höchsteingeschätzten Werke.

Zuvor wird Arvo Pärts „Cantus in Memory of Benjamin Britten“ zu hören sein.
Pärt entwickelte durch seine religiös motivierte Musik seinen eigenen Musikstil den er „Tintinnabuli“ (Klang der Glocken) nennt. Einfache Harmonien, meist Dreiklänge und diese überlagernde Tonleitern bestimmen seine rhythmisch bewusst einfach gehaltenen Kompositionen, was auch in seinem in Gelsenkirchen aufgeführten Werk zu spüren ist.

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