Generalmusikdirektor Rasmus Baumann

Seit seinem Amtsantritt als GMD der Neuen Philharmonie Westfalen 2014/15 hat Rasmus Baumann mit seinem Orchester viel erreicht: sei es durch die dramaturgische Neuausrichtung der Sinfoniekonzerte, die überregional umjubelten Crossover-Abende, durch das Engagement international gefeierter Solist*innen oder mit dem künstlerisch innovativen Greenscreen-Video zu Samuel Barbers „Adagio“. So heißt es in der Presse: „Als Generalmusikdirektor hat es der gebürtige Gelsenkirchener Baumann binnen drei Jahren geschafft, diesen Klangkörper regional besser denn je zu verankern.“ Und weiter: „Wie beharrlich Rasmus Baumann die Neue Philharmonie Westfalen zu einem Klangkörper von besonderer Klasse geformt hat, ist zum Abschluss seiner dritten Saison als Generalmusikdirektor zu erleben.“

MiR - Musiktheater im Revier

Musizieren aus Leidenschaft

Er ist als Dirigent ein leidenschaftlicher Musiker, engagierter Hochschulprofessor, sympathischer Moderator, gewiefter Kulturmanager und kreativer Programmdesigner in einer Person. Seit vielen Jahren arbeitet der mit der Region eng verbundene gebürtige Gelsenkirchener entschlossen daran, die Neue Philharmonie Westfalen in der Gesellschaft der Trägerstädte, des Kreises und des Landes NRW besser denn je zu verankern.

Wie alles begann

Nach Studien in Essen (Klavier), Frankfurt (Dirigieren) und Bochum (Kirchenmusik) führte ihn sein erstes Engagement 1998 an das Aalto-Theater Essen, bevor er ab 2003 als Stellv. GMD und 1. Kapellmeister am Staatstheater Kassel engagiert war. Als Stipendiat des Dirigentenforums gewann er 2009 einen Sonderpreis beim Deutschen Dirigentenpreis in Berlin. Er arbeitete als Jazz-Pianist, Organist und Chordirektor, schrieb Klavierauszüge für den Bärenreiter-Verlag und komponierte das Motto-Lied für den !Sing – Day of Song 2014.

Generalmusikdirektor seit 2014

Mit seiner Berufung zum Chefdirigenten des „Musiktheater im Revier Gelsenkirchen“ begann 2008 die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der NPW zunächst im Orchestergraben des MiR. Seit seinem Amtsantritt 2014/15 als GMD der NPW hat Rasmus Baumann „die Neue Philharmonie Westfalen zu einem Klangkörper von besonderer Klasse geformt“, heißt es in der Presse. Seine Sinfoniekonzertprogramme mit international gefeierten Solist*innen folgen stets einer dramaturgischen Linie und bieten spannende Zusammenhänge zwischen bekannter und unbekannter Literatur. Die überregional umjubelten Crossover-Abende gehören seit 2014 ebenso zum Repertoire der NPW wie Barockkonzerte mit historisch nachgebauten Instrumenten oder die beliebten Open-Air-Konzerte. Mit Erlebniskonzerten, einem Musikbrettspiel für Familien, einem künstlerisch innovativen YouTube Video zu Samuel Barbers „Adagio“ oder dem von ihm selbst dirigierten Weltrekord mit dem größten Streichorchester der Welt geht die NPW immer wieder neue Wege. Darüber hinaus ist Baumann ein beliebter Talkgast in WDR3 Radiosendungen und veröffentlichte im Dezember 2025 seine erste eigene CD „Kurzgeschichten“ mit eigenen Klavierkompositionen.

Gefragter Gastdirigent

Mit einem Opernrepertoire von mehr als 80 Titeln stand er als Gastdirigent im Orchestergraben der Opernhäuser in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Karlsruhe, Koblenz, Oldenburg und Luzern. Daneben dirigierte der temperamentvolle 52-jährige über 40 große Orchester wie die des BR, WDR und NDR Hamburg und Hannover, das London Symphony Orchestra, die Münchner, Bochumer und Nürnberger Symphoniker, die Stuttgarter, Essener und Bremer Philharmoniker sowie die Orchester in Bonn, Rostock, Reutlingen, Cottbus, Neubrandenburg, Oldenburg und Münster.