3. Sonntagskonzert „Die Goldenen Zwanziger“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Serenade Nr. 6 KV 239 „Serenata notturna“
I. Marcia. Maestoso
Paul Hindemith (1895–1963)
Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“, wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt
Erwin Schulhoff (1894–1942)
„Hot-Suite“
Kurt Weill (1900–1950)
Sinfonie Nr. 2 „Fantaisie symphonique“
Kris Garfitt, Posaune
GMD Rasmus Baumann, Leitung
Information
Frisch und frech reagierte die Musik auf die gesellschaftliche Aufbruchsstimmung der „Goldenen Zwanziger“. Paul Hindemith heckte ein sehr lustiges Wagner-Potpourri aus, das dem weihevollen Bayreuth-Kult die Stirn bot. Vom Jazz ließ sich der experimentierfreudige Erwin Schulhoff inspirieren. Aus dessen Stücken stellte Matthias Bucher die „Hot-Suite“ für Posaune und Orchester zusammen. Bilanz dieser turbulenten Epoche zog der „Dreigroschenoper“-Komponist Kurt Weill in seiner 2. Sinfonie mit dem Untertitel „Fantaisie symphonique“, an der er nach seiner Flucht aus Nazi-Deutschland arbeitete. Einen anderen „Goldenen Zwanziger“ präsentiert das Eröffnungsstück: Gerade 20 Jahre jung war Mozart, als er die prächtige „Serenata notturna“ schrieb.
| Datum | Uhrzeit | Spielstätte | Aktion |
|---|---|---|---|
| 28.02.2027 | 11:00 Uhr | Recklinghausen, Sparkasse Vest | zum Termin (28.02.2027, 11:00 Uhr) |
| 07.03.2027 | 18:00 Uhr | Gelsenkirchen, Matthäuskirche | zum Termin (07.03.2027, 18:00 Uhr) |